Als Frau Illmann von der DSD (Deutsche Stammzellspenderdatei) die Bilder von Paul und Marla – zwei Grundschulkindern aus Thüringen, deren Leben durch eine Stammzellspende gerettet werden konnte – zeigte, wurde es ganz still im Raum. Seit knapp einer Stunde wurden die Oberstufenschülerinnen und -schüler darüber aufgeklärt, was eine Stammzellspende bedeutet, bei welchen Krankheiten sie eingesetzt wird und welche Voraussetzungen dafür erfüllt sein müssen.
Besonders die klaren Zahlen und Fakten hinterließen Eindruck. Denn noch immer gibt es zu wenige potenzielle Stammzellspender. Dabei kann eine Erkrankung jeden treffen – ob jung oder alt. Die möglichen Nebenwirkungen für Spender sind vergleichsweise gering, während eine Stammzellspende für Erkrankte die entscheidende Chance auf Heilung sein kann. Auch die Registrierung als Stammzellspender ist unkompliziert und kostenlos.
Umso erfreulicher war es, dass sich im Anschluss an den informativen Vortrag am 25.08.2026 37 Schülerinnen und Schüler freiwillig als Stammzellspender registrieren ließen. Bei vielen weiteren wurde Interesse geweckt, sich zu einem späteren Zeitpunkt registrieren zu lassen.
Wir als Schule sind stolz darauf, dass unsere Schülerinnen und Schüler bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und sich für andere Menschen einzusetzen. Ein kleiner Abstrich kann im entscheidenden Moment die Chance auf ein neues Leben bedeuten.
Die Informationsveranstaltung mit anschließender freiwilliger Registrierung findet an unserer Schule im Zweijahresrhythmus für alle Oberstufenschülerinnen und -schüler statt.
Carolin Hensel und Julia Hoff