Geschrieben am

17.02.2017 – Eine Anekdote aus dem Langlauflager der 7. Klassen von Luca Stumpf, 7b

Es war Mittwoch, ca. 15:30 Uhr. Ich wusste bis dahin nicht, dass es die schrecklichsten zehn Minuten meines Lebens wurden. Fünf schreckliche Mädchen hatten zunächst vor, auf Niklas zu gehen, doch dann war ich für fünf Sekunden in ihrem Zimmer und plötzlich fiel die Tür zu.
Nach zwei Minuten versuchte ich, aus dem Fenster zu klettern, aber das war „im Arsch“. Danach habe ich den Mädchen gedroht, sie anzuzeigen wegen Freiheitsberaubung, das hat sie aber nicht gestört.
Nach ca. drei Minuten fing ich an rumzuschreien. Nach sieben Minuten stand jemand vor der Tür. Ich fing an, „Hilfe“ zu rufen und an die Tür zu pochen, doch das half nichts. Die Mädchen sagten: „Du oder Niklas!“
Ich sagte natürlich: „Niklas!“, aber nur, weil ich einen genialen Plan hatte. Als ich ihnen sagte, dass ich ihnen zeigen würde, wo Niklas ist, ließen sie mich raus.
Als ich draußen war, kam dann mein genialer Plan: Ich bin weggerannt!
Ich war natürlich sehr schnell aus der Gefahrenzone, weil sie ungefähr fünffach so langsam waren wie ich.
Und warum haben sie das getan? Alles nur, weil R. im Spiel „Wahrheit oder Pflicht“ einen Wangenkuss machen musste.